meine Fahrrad-Heatmap

hier und da habe ich schon mal sog. Heatmaps gesehen. Als ich gerade überlegte, wie ich “Heatmap” geschickt beschreibe, bin ich ganz schön ins Stocken gekommen. Ich weiß zwar, was es ist, kann es aber nicht besonders gut beschreiben – für solche Fälle gibt es dann die Wikipedia, die natürlich auch einen Artikel über Heatmaps hat.
Auf solche Bewegungs-Visualisierungen war ich immer ein bisschen neidisch, weil es z.B. bei Strava (die Kurzbeschreibung hierzu: Sportler-Facebook) kostenpflichtig ist oder einfach sehr generell für alle Benutzer kompletter Städte ist. Aber so eine Karte sieht halt schon toll aus. Bei der BikeCitizens App habe ich nun eine Möglichkeit gefunden, meine eigene Heatmap zu erstellen, so sah z.B. mein November aus:

Meine Fahrrad-Heatmap im November

Meine Fahrrad-Heatmap im November

Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, sollten diese Daten auch frei zur Verfügung stehen, damit z.B. Städte (wie die Autostadt Stuttgart, haha) darauf zugreifen und eine vernünftige Infrastruktur bereitstellen oder den Radverkehr entsprechend steuern könnten. Obwohl ich sogar eine Freigabe für dieses “Bike Data Project” zu allen meinen Strava-Aufzeichnungen gegeben habe, ist dort nichts in/von/über Stuttgart zu sehen. Schade, entweder ist da ein technisches Problem oder das Projekt ist schon wieder eingeschlafen.
Vielleicht besorge ich mir die zugehörige “Bike vs Cars” App auch mal und schaue dann, ob damit mehr ankommt.

Interview-Fotoanfrage und darktable

vor ein paar Tagen klingelte das Telefon, ein gig-blog-Kollege macht eine Radio-Sendung und hat die schweizer Band “Al Pride” eingeladen, die danach noch ein Konzert im 1210 geben wird. Dieses Sendung möchte er gerne fotografiert und gefilmt haben, das kriegt er neben dem Moderieren nicht hin. Also gut, probiere ich das halt auch mal.
Raus gekommen sind die Bilder, die beim gig-blog zu sehen sind, ein LInk zu dem Video ist auch dabei. Dazu habe ich aber nur seine Kamera genommen und ein bisschen “draufgehalten”.
Was mich seit ein paar Wochen beim Fotografieren etwas stört: ich kann meinen “gewohnten” Arbeitsablauf mit dem gekauften Programm Lightroom nicht mehr nutzen, weil mein Windows-Rechner kaputt ist. Der will nicht mehr booten und ich will ihn erstmal nicht komplett platt machen, weil ich gar nicht mehr so recht weiß, was ich davon noch sichern müsste/sollte. Mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln kriege ich ihn auf jeden Fall nicht mehr gestartet. Die Alternative ist Linux zu nutzen. Das geht halt immer, zumindest nach drei Versionsupdates (hab ich wohl schon ein Weilchen nicht mehr angefasst). Dort gibt es ein ähnliches Programm (darktable), was sogar OpenSource ist, aber dafür in manchen Details und Features (komplett) anders ist. Manche Dinge sind – soweit ich das nach einigen Galerien bisher sagen kann – besser, andere Sachen sind aber viel schlechter oder komplizierter oder einfach gar nicht umsetzbar.
Mal sehen, ob ich das alles noch gelernt kriege oder irgendwann der WIndows-Rechner auf wundersame Weise wieder geht….

Al Pride in der Sendung Satokii im Freien Radio Stuttgart

Al Pride in der Sendung Satokii im Freien Radio Stuttgart

Von dort geht’s dann gleich mit der Kamera weiter ins InDieWohnzimmer nach Feuerbach um die zweite Band an diesem Tag zu fotografieren. Auch davon gibt’s Bilder im Internet, natürlich ebenfalls beim gig-blog über The Soulboy Collective. Und gerade bei solchen Lichtverhältnissen tue ich mir mit dieser darktable-Software ziemlich schwer….

Grippeschutz-Impfung vs Superfrucht

sich morgens eine Grippeschutz-Impfung abholen, und abends beim EInkaufen den Joghurt mit der “Superfrucht” Goji holen, der diesen Angriff auf mein Immunsystem wieder wettmachen soll.
Dabei weiß ich nicht mal, was diese/r/s Goji für eine Frucht ist, oder wo sie ursprünglich herkommt. Vielleicht habe ich sie ja sogar schon mal irgendwo gesehen oder gar unbewusst gegessen. Bei Obst (ist es doch, oder?) bin ich nicht sehr wählerisch. Oder gehört das “Superfrucht” gar nicht zu diesem “Goji” und die meinen die Orange damit? Ach, auch egal. Mahlzeit!

Joghurt mit Superfrucht

Joghurt mit Superfrucht

Gordon Parks Ausstellung

in der Straße von meinem Hostel in Berlin war noch das Amerika-Haus, in welchem auch das C/O Berlin ist. Dort war gerade noch eine Foto-Ausstellung von Gordon Parks. Den kenne ich zwar nicht, aber wenn eine Galerie dazu eine Ausstellung macht, denke ich mir, dass es kein großer Fehler sein kann, wenn ich mir das einfach mal anschaue. Eigentlich wollte ich eher ins das Fotografie-Museum, aber dafür hatte ich kaum noch Zeit und außerdem wusste das Hostel-Personal überhaupt nix von diesem Museum (obwohl es nur ein Haus weiter als das C/O ist). Nagut, dann habe ich ja schon einen Grund, mal wieder nach Berlin zu fahren. Und da in Kürze diese neue Bahnverbindung von Stuttgart nach Berlin über locomore verfübar sein wird, kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Gordon Parks Ausstellung im C/O Berlin

Gordon Parks Ausstellung im C/O Berlin

Als Maßstab für Foto-Ausstellungen gilt für mich immer noch eine von Nick Brandt, die ich damals in Stockholm gesehen habe.

2in1 – Wasserhahn

eine der unsinnigsten Erfindungen, die ich seit längerem gesehen habe, war dieser Wasserhahn, der einen dieser “Airblade”-Föns gleich integriert hatte. Abgesehen davon, dass es seltsam aussieht, ist es natürlich auch überhaupt nicht intuitiv, weshalb man sowohl mehrere Schilder im stillen Örtchen und noch Aufkleber direkt darauf anbringen musste. Und selbst das hilft nicht, wie ich etwas belustigt festgestellt habe, als ich ein paar Leuten zugeschaut habe.

2in1: Wasserhahn mit integriertem Fön

AirZound

inzwischen habe ich auch festgestellt, dass die Firma HNF Heisenberg gerade nicht mehr im Berliner ABC-Netz liegt. Da wurde mir am Bahnhof von der DB-Mitarbeiterin typisch Berlinerisch auch nicht geholfen (“da is ne Karte, kucken se doch nach”). Dann ging es per Bahn ins Umland, natürlich kommen alle paar Stationen irgendwelche Leute rein, die Musik spielen, Zeitungen verkaufen wollen oder halt einfach so betteln. Was mir auch auffällt, ist die hohe Kontrolleurs-Dichte. Ich wurde auf fast jeder Fahrt kontrolliert. In Stuttgart passiert das fast nie (mir nach meiner ÖPNV-Kündigung ja sowieso nicht mehr). Die Firma ist 20 stramme Gehminuten vom Bahnhof weg, obwohl ihre Anschrift die Bahnhofstrasse ist. Es ist kalt und könnte jederzeit zum Regnen anfangen. Was in Stuttgart auch kaum passiert, sind so Berlin-typische Ansagen am Bahnhof (“da am Gleis 20, steijense vom Rad, wir ham ne Hausordnung”) oder auch in der Bahn (“wennse den [eingeklemmten!] Arm aus der Tür nehmen, könnwa auch endlich losfahrn”).
Angekommen stehen da sogar drei dieser Räder und sie sehen gut aus! Sind aber, was mir nochmal bestätigt wird, echt nur Prototypen, die man nicht mitnehmen kann. Mir werden auch gleich noch ein paar Kinderkrankheiten genannt, über die ich beim Probefahren hinwegsehen soll. Den Bosch-Motor und die Neigetechnik kenne ich ja beides schon ein bisschen, wobei sich dieses Rad irgendwie “besser” fährt als das MK1-E vom Freitag, genauer kann ich es gar nicht beschreiben, vielleicht bin ich es einfach nur schon gewohnt. Was aber ganz neu ist, ist die Schalt-Automatik! Ja, beim Fahrrad – ich wusste gar nicht, dass es sowas schon gibt. Da muss ich mich auf jeden Fall noch dran gewöhnen, das ist wirklich sehr ungewohnt – vor allem für mich als eher schaltfaulem Rennrad-Fahrer (der mit einer Rahmenschaltung “gelernt” hat und daher statt zu schalten lieber “mit Kraft” oder gar im Wiegetritt fährt).
Auch hier bin ich wieder gar nicht zum Fotografieren gekommen. Es war kalt und inzwischen schon leicht nieselig, da wollte ich lieber mit dem Rad fahren, anstatt irgendwelche Bilder zu schießen, die ich nie wieder anschaue. Die Bilder auf der HNF Heisenberg-Seite sind sowieso viel besser (nur halt ohne mich).
Da das Rad erst ab frühestens April ausgeliefert werden kann, fällt es für mich aus. So lange zu warten und es dann schon wieder für die kurz später startende Auszeit zu “verlassen” kommt für mich nicht in Frage. Schade, hätte man es mitnehmen können, hätte ich es sofort gemacht!

Auf dem Rückweg komme ich zufällig an einem Radladen vorbei, der ein AirZound im Schaufenster stehen hat. Da ich vorher noch bei der Bank war, bin ich gleich rein und habe das Ding gekauft; hab ich schon länger mal gesehen und auf meine Wunschliste geschrieben, aber noch nie ernsthaft kaufen wollen. Jetzt sehe ich es als Zeichen – und diese versprochenen 115dB Lautstärke können meinem Fahrrad bestimmt nicht schaden!
Fazit (um mit so einem blöden T-Shirt Spruch abzuschließen): I went to Berlin and all I got was an AirZound…. ;~)

30 Zauber-Cent

von Meppen aus ging es dann noch für eine Nacht nach Berlin, wenn ich sowieso schon in Norddeutschland bin. Ich habe bei Abfahrt zwar weder ein Bett noch eine Ahnung, was ich dort machen soll, aber Berlin wird vermutlich immer irgendwas bieten. Am Montag wollte ich auf jeden Fall noch zur Firma HNF Heisenberg, um deren Lastenrad mal Probe zu fahren. Dieser Plan stand schon, bevor ich das MK1-E an der Critical Mass gefahren bin. Heisenberg ist in Biesenthal, wie ich da hinkomme, weiß ich natürlich auch noch nicht.

Am Alexanderplatz in Berlin

Am Alexanderplatz in Berlin


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